Stories aus Sharm-el-Sheikh

HammerHai zum Frühstück

28.08.2007

Tiran Early Morning...Letzte Woche war es endlich soweit, SUBEX hat es ausprobiert und es war ein voller Erfolg.

Ein traumhafter Sonnenaufgang auf dem Hinweg, drei wunderschöne Tauchgänge in der Strasse von Tiran und das Allerwichtigste, glückliche Gäste und zufriedene Guides.

Es wurde schon des öfteren diskutiert, einmal früh am Morgen nach Tiran zu fahren, der lange Weg vom Travco Hafen hat uns aber bisher immer abgeschreckt.
Da sich im Sommer die Hammerhaischulen vermehrt im Jackson Reef aufhalten, dachten wir uns, dass es das frühe Aufstehen und die etwas längere Anfahrt sicher wert sind und wagten den ersten SUBEX Early Morning Trip nach Tiran.

traumhafter SonnenaufgangPünktlich um 5:00 Uhr lief die Beirut Sharm mit 12 Gästen, 2 Guides und einer Filmerin an Bord aus dem Travco Hafen aus. Der Anblick des klaren Sternenhimmels sowie der unbeschreibliche Sonnenaufgang über der Insel von Tiran war die erste Bestätigung, dass sich dieser Trip lohnen würde.

Hammerhead SharkDer Wind und die Wellen jedoch machten uns etwas Sorgen, nur wenn es die äusseren Bedingungen zulassen, kann man einen Tauchgang bei Jackson Outside wagen. Wir spürten, dass die Hammerhaie im Wasser auf uns warteten, wussten aber nicht, ob wir zu ihnen hineinspringen können. Die Spannung stieg. Endlich gab der Kapitän sein OK und die Gruppen sprangen um 7:15 Uhr um direkt auf 28 Meter im Blauwasser abzutauchen. Das Warten begann. Nach 12 Minuten war es dann so weit, neun Hammerhaie näherten sich, zogen dann aber leider mit Ihren majestätischen Bewegungen wieder davon. War das alles? Oh nein, das war es nicht, denn kurz darauf kamen fünf, ca. 2.5 Meter grosse Hammerheads, aus östlicher Richtung und als hätten sie sich abgesprochen, kaum waren diese verschwunden, noch vier Haie von Westen. Gigantisch, dieser Tag hatte sich jetzt schon definitiv gelohnt. Der Weissspitzenriffhai am Ende des Tauchgangs - über den wir uns sonst sicherlich sehr gefreut hätten – war im Vergleich zu diesen Tieren natürlich nicht mehr wirklich spektakulär.

Nach dem Tauchgang wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt, Unterwasser- aufnahmen angeschaut und über das Ereignis diskutiert. So ein Erlebnis ist nicht alltäglich und bleibt uns sicher lange in Erinnerung. Die beiden Tauchgänge im Anschluss an Woodhouse und Thomas Reef waren natürlich auch schön, konnten die Premiere des frühen Morgens aber nicht toppen.

Wir werden Tiran EAM die nächsten Wochen fest in unseren Fahrplan aufnehmen und können dann sogar aus der näher gelegenen Naama Bay starten. Wir sparen somit enorm viel Zeit und sind noch früher im Wasser, um mit den Hammerhaien zu „frühstücken“.

Falls Ihr noch nicht gebucht habt, überlegt Euch ob Ihr nicht vielleicht doch im Spätsommer noch einen Abstecher zu uns nach Sharm machen wollt, wir können Euch sagen, es lohnt sich!!!

Das ganze SUBEX Team wünscht Euch jedenfalls noch einen schönen Sommer und würde sich freuen, Euch bald auf unserer Basis zu begrüssen.

Mit hammerhai sonnigen Grüßen,
Euer SUBEX Team aus Sharm

SUBEX Flagschiff „BEIRUT Sharm“ startet zur ersten Tauchsafari

24.04.2007

Heinz Jüstrich und seine Gäste erlebten zwei unvergesslich schöne Tage auf dem Weg zur Thistelgorm

Auf dem Weg zur Südspitze des Sinai

Auf dem Weg zur Südspitze des Sinai
Bereits letztes Jahr wollten wir sie durchführen! Die 2-tages Safari! Aber dauernd wechselnde Vorschriften von der Behördenseite zwangen uns immer wieder zu Änderungen an unserem Boot Beirut.

Auf dem Trockendock im Februar konnten wir dann die letzten Teile noch einbauen und so stand letztendlich einer Safaribewilligung nichts mehr im Wege. So konnten wir am 16. April zu unserer ersten Safari starten. Ich liess mir das nicht nehmen und mit den 6 Gästen machte ich mich am frühen Morgen auf den Weg Richtung Hafen. Und sofort ging es los. Auf schnellstem Weg in unser geplantes Tauchgebiet Shab Ali. Diese Riffe liegen im Golf von Suez und sind etwa 4 Fahrstunden von Sharm entfernt. In diesem Gebiet liegt auch das bekannte Wrack der Thistlegorm. Kurz vor Mittag konnten wie unseren 1. Tauchgang am Shag Rock absolvieren.

Faulenzen in der Sonne

Faulenzen in der Sonne
Wie heisst es so schön: Wenn Engel reisen! Beim verlassen von Sharm noch etwas wolkig, aber dann blauer Himmel, wie fast immer, und kein Wind!!! So konnten wir alles anfahren was wir wollten. Klar wurde nur Aussenseite getaucht. Dort wo normalerweise die Wellen auf Riff donnern war es absolut ruhig. Auf dem Tauchgang gleich 2 Schildkröten, superschöne Hart- und Weichkorallen und viele Fische.

Delfine
Der 2. TG am Riff Shibne, etwas nördlich von Shag Rock. Auf der Anfahrt begleitete uns ein Gruppe Delfine. Getaucht wurde wieder Aussenseite, Richtung Norden bequem mit der Strömung. Und dann die Sensation! Nach 10 Minuten Tauchzeit: Delfine! Delfine vor uns, hinter uns, über uns! Wo man auch hinschaute! Während 25 Minuten hatten wir etwa 60 Delfine um uns rum. Bis auf Armlänge kamen sie ran! Verspielt wie man sie kennt. Als wir versuchten ihre Schwimmbewegungen nachzuahmen hatten wurde ich den Eindruck nicht los das sie sich über uns lustig machen! Drehten wir uns, drehten sie sich gleich 3 mal! Machten wir einen Looping schwammen sie gleich mehrmals im Kreis! Absoluter super Tauchgang!

Vor dem Nachttauchgang

Vor dem Nachttauchgang
Danach ging’s zum Südpunkt von Shab Ali. Nachttauchgang stand auf dem Programm. Danach begann der gemütliche Teil.
Fisch vom Grill

Fisch vom Grill
Fisch wurde grilliert, Fleisch und ein Dinner mit allem drum und dran. Danach gemütlich rumsitzen und die Eindrücke von den Tauchgängen nochmals Revue passieren lassen. Geschlafen wurde in den Kabinen die einfach aber bequem eingerichtet sind. Bereits um 05:15 war wieder Tagwach!
Early Morning auf der Thistlegorm! Das Wrack mal ganz alleine für sich haben. Gute Bedingungen was die Strömung angeht und wieder absolut ruhiges Meer, besser geht es nicht! Noch bevor die Bootsarmada aus Sharm eintraf machten wir uns auf den Weg Richtung Shab Mahmoud. Klar wieder Aussenseite. Beide Tauchgänge mit leichter Strömung Richtung Süden! Entspanntes gemütliches Tauchen an wunderschönen Korallen vorbei! Und dann war es auch schon fast wieder vorbei! Rückfahrt Richtung Sharm. Nochmals etwas dösen, faul rumliegen und die Fahrt geniessen. Um 17.00 Uhr dann Ankunft im hektischen Hafen von Sharm. Vorbei mit der Ruhe.

Etwas müde, aber um 2 erlebnisreiche Tage reicher, verliessen wir das Schiff! Das Ende unserer ersten 2-tages Safari war da. Ein tolles Erlebnis das ich jedem empfehlen kann!

Euer Heinz Jüstrich

Mein 1. Geburtstag

03.04.2007

Am 1. April hatte ich, air28, das Glück mit meiner ganzen Familie und sehr vielen Freunden meinen ersten Geburtstag zu feiern.

So wie es sich gehört, haben wir mit viel Spiel und Spass und zum Abschluss mit einem traditionellen Kaffeeklatsch gefeiert.

Los ging es in der Früh damit, dass der ägyptische Teil meiner Familie den SUBEX-Fuhrpark schön geschmückt hat. Somit wurden alle meine Freunde in air28 Autos zur Party gebracht.

Dekoration Fuhrpark Dekoration Fuhrpark

An unserem Beachcenter haben wir nicht nur über Wasser, sonder auch unter Wasser super gefeiert. All meine Freunde durften je nach Lust und Laune entweder unsere air28 Schnuppertauchgänge oder aber mit den Guides Tauchen im Tarierpark erleben.

Beachcenter Beachcenter Beachcenter

Glückliche Schnuppertaucher Glückliche Schnuppertaucher

Auswirkungen von air28 Auswirkungen von air28

Über Wasser haben wir mit Dartwerfen auf air28 Ballons sowie mit einem lustigen air28 Quiz meine Freunde unterhalten, wo natürlich jeder tolle Preise gewinnen konnte.

Dartspiel Dartspiel

Um 16.30 Uhr kamen wir zum Höhepunkt des Tages, der Kaffeeklatsch wurde von unserem Basisleiter Heinz, durch den Kuchenanschnitt eröffnet. Als wir dort dann alle gestärkt waren, durfte Nicole, unser OPM, mit ihren Glücksfeen Tina & Simone die Auslosung des air28 Quizes durchführen. 15 Glückliche Gewinner hatten wir alleine bei diesem Quiz zu verzeichnen, über den Tag verteilt gab es natürlich noch viele weitere Gewinner.

Torte Heinz mit Torte Heinz mit Torte

Auch dem Staff hat es gemundet Auch dem Staff hat es gemundet

Gewinner 1. Platz Gewinner 2. Platz Gewinner Darts Die Gewinner

Ich danke all meinen Freunden, die mit mir so schön gefeiert haben und freue mich schon auf meinen 2. Geburtstag!

Tauchen ist Familiensport Tauchen ist Familiensport

Der Mann mit der goldenen Box

26.03.2007

Beat Regez stolz auf seine 'Goldene BOX' von SUBEX

Beat Regez stolz auf seine
'Goldene BOX' von SUBEX
Die gemeinsame Geschichte von Beat Regez und SUBEX Sharm el Sheik

Das Reisebüro empfahl ihm SUBEX mit der Destination Sharm el Sheikh und das Hotel Mövenpick. Im Anflug auf Sharm el Sheikh, mit Blick auf die Naama Bay, fragte sich Beat: Was um Himmelswillen will ich denn hier? Sand soweit das Auge reicht, nur ein paar Hotels und von der Farbe Grün keine Spur! Soweit sein erster Eindruck.

Seine Tauchlehrerin Lucien führte ihn in die Unterwasserwelt vom Roten Meer ein und dieses Erlebnis hinterliess einen nachhaltigen Eindruck, welcher bis heute anhält.
Heute ist Beat Regez der Stammgast Nummer 1 sowohl bei SUBEX Sharm el Sheikh, als auch beim Mövenpick. Zur Zeit verbringt Beat, in knapp 12 Jahren, seinen 30. Urlaub bei uns und hat bis zum heutigen Zeitpunkt alle seine 369 Tauchgänge bei SUBEX absolviert! Schon vor Jahren konnten wir ihm die seltene Gold Member Karte überreichen und ihn so in den SUBEX Adelsstand erheben! Er blieb auch danach ein treuer Kunde von SUBEX! Da SUBEX keine oder noch keine Platinium Karten vergibt mussten wir uns etwas einfallen lassen. Zu seinem 30. Besuch bei uns überreichten wir ihm seine persönliche goldene Equipment-Box! Sie wird auch in der Zukunft für seine Besuche bei uns exklusiv für ihn reserviert sein!
Im Namen der ganzen SUBEX Crew möchte ich mich bei Beat Regez, der mittlerweile ein echter Freund von mir wurde, ganz herzlich Bedanken für seine Treue! Mehr kann man dazu schlicht nicht sagen! Einzig, wir sollten uns so langsam Gedanken machen, mit was wir ihn bei seinem 50. Besuch überraschen können!

Heinz Jüstrich
Basenmanager SUBEX Sharm el Sheikh

Eine Aera geht zu ende

17.01.2007

Es war einmal....

Die Abu Gamel auf ihrer letzten Fahrt für SUBEXAls Walti Guggenbühl im Winter 1975 im legendären SUBEX Camp in der Naama Bay den kleinen Beduinenjunge Hassan traf hat wohl keiner der beiden daran gedacht, dass sie später auf geschäftlicher Ebene wieder zusammen kommen würden. Der Beduine Hassan Hemed Hamed Ahmed hat schon früh erkannt das sich der Tauchtourismus entwickeln wird und damit ein Geschäft aufgebaut werden kann.

Die SUBEX-Zeichen werden entferntDas erste Tauchboot das SUBEX Sharm el Sheikh anmietete trug den Namen Abu Gamel und der Besitzer ist, ihr ahnt es, Hassan der kleine Beduinenjunge von 1975. Von 1992 an fuhr die Abu Gamel, am Anfang nur tageweise später exklusiv für SUBEX. Viele von unseren Gästen haben die Fahrten mit der Abu Gamel, Abu Kamel oder wie sie auch immer von den Gästen genannt wurde, genossen. Viele haben die Crew ins Herz geschlossen und viele Gäste haben schon bei der Buchung klar gemacht auf welchem Schiff sie sein möchten. Diese Aera geht nun zu ende. Hassan hat die etwas altersschwache Abu Gamel verkauft und so hat SUBEX sich entschlossen dieses Boot nicht weiter zu benützen. Etwas wehmütig haben wir die SUBEX Tafeln und Aufschriften entfernt und so diesen langen Abschnitt in der SUBEX Chronologie Geschichte werden lassen.

Klar werden wir weiterhin mit Hassan zusammenarbeiten, er ist der Besitzer des neuen SUBEX Flagschiffs Beirut Sharm, das exklusiv für SUBEX fährt.
Noch als Tip: Die Crew der Abu Gamel arbeitet nun auf der BEIRUT SHARM!

SUBEX Sharm betreut V.I.P.

09.12.2006

Durch unsere Basis im MÖVENPICK Golf, mit Präsident Mubarak, dem Sultan von Oman als Nachbarn und Mr. Hussein Salem dem Besitzer der MÖVENPICKs kommen wir immer wieder in die Lage etwas aussergewöhnlich Gäste betreuen zu können.

Die JachtVor ein paar Tagen wurden wir vom Sicherheitschef informiert, dass ein wichtiger V.I.P. auf Besuch kommt. Wir sollten drei Sets ABC Material bereitstellen.
Es stellte sich heraus, dass es sich um den Präsidenten von Kasachstan handelte, der auf Einladung von Präsident Mubarak und Mr. Salem für ein paar Tage Sharm el Sheikh besuchte. Nach Ankunft des Präsidenten von Kasachstan stellte sich heraus, das die ABC Ausrüstung für die Body Guards des Präsidenten waren. Er besass eine eigene ABC Ausrüstung. Schon am 2. Tag des Besuches wurde ich ins Golf beordert und erfuhr dort, dass der Präsident tauchen möchte. Das Privatflugzeug von Mr. Salem wäre auf dem Rückweg von Kasachstan, wo die persönliche Tauchausrüstung vom Präsidenten abgeholt wurde. Wir sollen 3 Tauchausrüstungen zusammenstellen für die Body Guards und Mr. Salem wünscht, dass ich als Guide den Präsidenten betreue. Soweit so gut. Die Ausrüstung vom Präsidenten traf ein und unter Aufsicht eines Body Guards wurden die beiden Flaschen bei uns gefüllt. Am nächsten Tag sollen wir um 10 Uhr im Hafen sein damit das Material verladen werden kann. Im Gegensatz zum königlichen Besuch aus Saudi Arabein und Jordanien, die auf unserer BEIRUT SHARM waren, wurde eine eigens dafür gecharterte Jacht von Griechenland nach Sharm überführt.

Die BrückeWow, das war ein Ding. Als ich im Hafen eintraf war unschwer zu erkennen, um welches Boot es sich handelt. O’CEANOS stand auf dem Heck von diesem 42m langen Superboot. Nachdem die Security-Leute des Präsidenten und die Sprengstoffhunde das Material gecheckt hatten, konnten wir es verladen. In der Garage! Dort war auch das Beiboot untergebracht. Mancher Basenleiter würde sich die Finger abschlecken, wenn er ein solches Beiboot als Tauchboot hätte! Der Captain und die ganze Besatzung waren Griechen. Ein erstes Gespräch mit dem äusserst sympathischen Captain ergab, dass die Ausfahrt nach Ras Mohamed in die Marsa Bareika führen soll. Dort wären extra für diesen Anlass neue Mooring gesetzt und die ganze Bucht für den übrigen Bootsverkehr gesperrt worden! Vor der Ankunft blieb mir Zeit mich auf dem Boot etwas umzusehen. Alles natürlich nur vom Feinsten. Die Innenausstattung unterscheidet sich nicht minder von einer sehr luxuriösen Presidential Suit in einem Hotel. Kann man ja auch erwarten bei Euro 32000.00 Miete pro Tag. Die Brücke war ausgerüstet mit den modernsten elektronischen Navigationsmittel und das Steuerrad diente eigentlich nur noch als Dekoration.

Der SalonIn einem aus etwa 20 Fahrzeugen bestehenden Konvoi traf der V.I.P. ein. Umringt von Body Guards wurde er auf die Jacht begleitet. Nach kurzer Zeit wurde ich in den Salon gerufen wo Mr. Salem mich dem Präsidenten als seinen Begleiter für das Tauchen vorstellte. Kurze Zeit später liefen wir aus. Während der Fahrt vertrieb ich mir die Zeit natürlich auf der Brücke. In der Marsa Bareika angekommen machte ich mich bereit auf dem Afterdeck. Der Präsident entschied aber nicht zu tauchen sondern schnorcheln zu gehen! Also amtete ich halt als Schnorchelguide! Ich neben dem Präsidenten, links von mir ein Bodyguard, rechts vom Präsidenten ein Bodyguard und natürlich ein dritter hinter uns! So schwammen wir dem Riff entlang. Aber bereits nach 15 Min. hatte der Präsident genug und das Beiboot der Jacht, dass uns natürlich mit weiteren Sicherheitsleuten und dem Arzt in gebührendem Abstand gefolgt war, brachte uns zurück auf die Jacht. Auf meine Frage nach weiteren Wünschen antwortete der Präsident, übersetzt von dem Aussenminister, dass er nun essen wolle und sich nachher zurückziehen werde. Somit hatte ich meine Arbeit getan! Den Rest vom Nachmittag verbrachte ich mit dem Captain der natürlich viele Anekdoten zu erzählen hatte. Um 17:00 Uhr ging’s zurück in den Hafen und der Präsident verabschiedete sich persönlich von mir und dankte für die Betreuung. In einem kugelsicheren Mercedes flankiert von Sicherheitsfahrzeugen wurde er über die natürlich für den übrigen Verkehr gesperrten Strassen zurück ins MÖVENPICK gefahren. Auch ich verabschiedete mich von der Crew und der tollen Jacht und war um einen erlebnisreichen Tag reicher.

Heinz mit dem Captain

Heinz Jüstrich
Basenmanager SUBEX Sharm


SUBEX und das Coltri Technical Seminary

21.11.2006

Die KompressorenDie Mixtur aus SUBEX air28, italienischen Köstlichkeiten und den NITROX Spezialisten sorgt für beste Ideen.


Der Entscheid, das unsere SUBEX air28 seit April 06 mit Coltri Nitrox Membrananlagen hergestellt und mit Coltri Kompressoren in unsere schönen, weissen Stahlflaschen gefüllt werden, hat nun zu einer weiteren Zusammenarbeit hier in Sharm el Sheikh geführt.
Bei einem Nachtessen, natürlich italienische Küche, beim Geschäftsführer von Coltri Sub Egypt wurde die Idee geboren, ein Seminar für Basenleiter, Besitzer von Tauchbasen, Safariboot Besitzern und technisch orientierten Mitarbeitern von Tauchbasen anzubieten.

Das Ziel: Verantwortlichen Personen die Wunderwerke der Technik etwas näher zu bringen.
Besonders die neuen Nitrox Membrananlagen sind für viele Leute in der Tauchbranche noch eine Blechkiste von der nur wenige wissen was darin vor sich geht. Es wurden 2 Seminare a je 2 Tage unter meiner Leitung ausgeschrieben. Als maximale Anzahl waren pro Kurs 6 Personen geplant, also insgesamt 12 Teilnehmer. Der Geschäftsführer Bruno Jarach erlebte kurz nach der Ausschreibung aber eine Überraschung. Es meldeten sich mehr als 40 Personen an! An 2 Wochenenden wurden nun mit insgesamt 14 Personen die ersten beiden Seminare durchgeführt.
Am ersten Kurstag wurde das Thema Hochdruck Kompressoren behandelt. Funktion, Bauteile, Installation, Unterhalt und Probleme wurden durchgenommen. Im praktischen Teil hatten die Teilnehmer die Möglichkeit ihr soeben erworbenes Wissen an mehreren Kompressoren, an denen vorgängig Fehler eingebaut wurden, anzuwenden.

Die TeilnehmerDank meiner sehr intensiven Ausbildung bei SUBEX Firmengründer Walti Guggenbühl lag mir dieser Teil des Seminars besonders gut.
Am 2. Tag wurden die Nitrox Membrananlagen behandelt. Auch hier ging es wieder um die Themen Bauteile, Funktion, Installation, Unterhalt und Probleme. Im praktischen Teil wurde den Teilnehmern demonstriert wie einfach die Herstellung eines Trimix Gases mit Hilfe einer Coltri Nitrox Membrananlage ist. Zum Abschluss konnten wir allen Teilnehmern ein Diplom und eine CD mit allen technischen Informationen über Coltri Geräte überreichen. Manch Basenleiter meinte nach dem Kurs: Pech für unsere Jungs, nun wissen wir was sie tun sollten.

Heinz Jüstrich
Basenleiter SUBEX Sharm el Sheikh

DA BLÄST ER!!!

14.10.2006

So tönte der Ruf vom Grosssegel herunter bei den alten Walfängern. Die Boote wurden zu Wasser gelassen und los ging die Jagd mit langen Speeren auf den blasenden Wal.

Da bläst er!In der heutigen Zeit tönt es noch genau so! Da bläst er! Heute werden die Handys und die Digitalkameras gezückt und die Jagd beginnt. So geschehen auf unserem Flagschiff Beirut Sharm. Auf dem Weg nach Ras Mohamed sichteten unsere Gäste einen blasenden Wal! Trotz etwas rauer See wurde sofort auf den Wal zugesteuert. Und da war er. Die Flukes, die Schwanzflosse, soll 2m breit gewesen sein und der ganze Fische mehr als 10m lang. Mehrmals tauchte er unter dem Schiff durch und die Kameras und Handy piepsten und klickten! Die moderne Jagd auf den Wal. Während 20 Minuten konnte unser Schiff dem Wal, der sich nicht beirren liess, folgen. An Hand der Rückenflosse, der beiden Blaslöcher und den überdimensionalen Brustflossen wurde er identifiziert als Buckelwal. Gemäss Verbreitungskarte sollte er eigentlich gar nicht hier im roten Meer sein, aber das war unseren überglücklichen Gästen eigentlich egal!

Buckelwal

15 Jahre MÖVENPICK Jolie Ville in Sharm el-Sheikh

16.09.2006

Große Jubiläumsfeier mit Riesentorte und Champagner

GeburtstagstorteUnter dem Begriff 15 Years of Excellency wurde am 14. September das 15 jährige Bestehen der Jolie Ville Mövenpicks in der Naama Bay, Sharm el-Sheikh gefeiert. Und ich kann nur sagen, es wurde so richtig gefeiert. Geladen waren 500 Gäste aus Politik und Tourismus. Ich durfte Subex dabei vertreten.

Ort des Geschehens: Die grosse Poolanlage. Alle Gäste wurden persönlich begrüsst von General Manager Miss Azza Aziz und der Abend wurde mit einem Welcome Cocktail gestartet. Rund um den grossen Pool waren die sehr festlich aufgedeckten Tische verteilt und auf der einen Seite durch eine grosse Bühne begrenzt. Nach Ansprachen vom GM, dem Besitzer Hussain Salem, und dem Präsidenten der Besitzerfirma Anatina Pinösch wurde ein ausgezeichnetes Essen serviert wie Trio vom Lachs, mariniertes Zackenbarsch Medaillon an Senfsauce, gegrilltes Kalbskottelet und natürlich entsprechende Desserts. Auch das Trinken kam nicht zu kurz. Nur das Beste was hier erhältlich ist. So wurde der neue Rotwein Jardin du Nil zum Essen serviert. Nach dem Essen spielte ein 17-Mann Band, geleitet von einem bekannten ägyptischen Komponisten, bis um Mitternacht. Dann wurde die Geburtstagstorte präsentiert, die mehr als gigantisch war. Anstelle dem hübschen Mädchen stiegen Luftballons in den Nachthimmel, der kurz darauf durch ein phantastisches Feuerwerk erhellt wurde. Dazu wurde französischer Champagner Moet & Chandon serviert. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden und ich nehme an, dass der eine oder andere am folgenden Morgen gerne etwas länger als sonst liegengeblieben wäre.

Feuerwerk

Heinz Jüstrich
Basenmanager SUBEX Sharm

Neues SUBEX Flagschiff „Beirut Sharm“

05.09.2006

Geheimnisvolle Gäste sorgten für eine standesgemäße Einweihung

BeirutViele Stammgäste werden unser zweites, etwas kleineres Boot „Beirut“ in diesem Frühjahr vermisst haben. Der Grund: Die alte Beirut wurde aus dem Verkehr gezogen und dafür ein wesentlich grösseres, neues Boot nach Sharm gebracht. Leider dauerte es etwas länger, bis wir alle Bewilligungen fertig hatten. Aber nun ist das neue Boot einsatzbereit und wurde sogar standesgemäss eingeweiht. Aber alles der Reihe nach.

BeirutIm Juli bekamen wir eine Anfrage für ein privates Boot für 3 Tage, angefragt von einem Gast aus den Emiraten der auch schon in Hurghada bei SUBEX getaucht hatte. Weil kurz zuvor die Bewilligung für unser neues Boot eintraf, konnten wir ihm dieses anbieten. Soweit so gut.
Da es sich um arabische Gäste handelte, wurden sie von unserem Guide Fouad betreut. Nach einigen Telefonaten, wie in arabischen Ländern so üblich auch noch spät Nachts, war dann alles klar für den nächsten Tag. Unser neues Boot, die „Beirut Sharm“, wird seinen ersten Einsatz haben.
Die Überraschung am nächsten Morgen. Das Boot sollte nicht wie geplant ab Naama Jetty fahren, die Gäste wollten am Jetty vom Hotel Hyatt abgeholt werden. Das löste selbstverständlich erstmal grosse Hektik bei Fouad aus. Neue Bewilligung anfragen, klar wurde diese erstmal abgelehnt von der Coast Guard. Fouad telefonierte daraufhin wieder mit seinem Gesprächspartner vom Vorabend und erklärte ihm den Sachverhalt. Der versprach: Ich kümmere mich drum. Wenige Minuten später brachte der Chef von der Coast Guard persönlich die Bewilligung aufs Boot! So langsam wurde nun auch Fouad etwas nervöser! Wer ist sein telefonischer Gesprächspartner eigentlich?
TauchdeckAlso los Richtung Hotel Hyatt. Nächste Überraschung: Unser Boot wurde vehement von der Marine Police, trotz unserer Bewilligung von der Coast Guard, weggewiesen. Unser Fouad wieder ans Telefon: Die Marine Police begleitete kurz darauf unser Boot an den Jetty und verdrängte alle übrigen Boote aus dem Tauchgebiet Middle Garden. Nun, wer waren aber jetzt unsere Gäste? Unser Gesprächspartner entpuppte sich als Tauchlehrer vom Sohn des Königs von Bahrein und die Gäste als Familie des Königs sowie Mitglieder der Königsfamilie aus Jordanien.

SonnendeckEndlich wurde auch uns alles etwas verständlicher. Klar wurden nicht die „normalen“ Tauchplätze angelaufen. Die Fahrten gingen ins Sperrgebiet hinter der Insel Tiran und das auch mehr zum Baden und Schnorcheln als zum Tauchen.
Wie ich schon eingangs erwähnte: Eine standesgemässe Einweihung unseres neuen SUBEX Flagschiffs, der „Beirut Sharm“!

Heinz Jüstrich
Basenmanager SUBEX Sharm el-Sheikh

Aller guten Dinge sind drei

29.06.2006

Natalie TrummerEigentlich hatte ich geplant nicht länger als zwei Jahre bei Subex in Sharm el-Sheikh zu bleiben. Wie leicht ich umzustimmen war, hat sich bei der Vertragsverhandlung gezeigt: das Gespräch dauerte gerade mal drei Minuten und ich stand da mit einem neuen Vertrag, nicht sicher ob dies zum Guten oder Schlechten ist, während Heinz sich die Hände rieb. Drei Jahre sind es jetzt also, die ich in Sharm el-Sheikh bei Subex verbracht habe. Und jetzt verlasse ich die Firma, in drei Monaten verlasse ich Ägypten.

Was bleibt? Ein gutes Gefühl. Das Gefühl viel gelernt zu haben über Menschen und ihre Stärken, Schwächen und Macken, über Konflikte und Sensibilitäten, übers Tauchen, Umwelt, Tourismus, Ägypten und die Welt und nicht zuletzt über mich selbst. Als Counter habe ich vor drei Jahren angefangen, von tuten und blasen keine Ahnung. Dann ging ich durch die Schule von Heinz – nein, Geschenke wurden mir nicht gemacht, dafür lernte ich, mich durchzubeissen, durchzustehen und mich hocharbeiten bis zum Operation Manager und zur Anerkennung dieser Position durch den Staff.

Manche Entscheidungen tun weh auch wenn man weiss, dass sie die richtigen sind. Subex Sharm el-Sheikh zu verlassen ist eine solche Entscheidung. Was also bleibt noch zu sagen? Vielleicht einfach ein ganz grosses Shukran an alle, speziell an Mohammed Negm und Fouad, meinen beiden Lieblingsägyptern, die mir immer geholfen haben, Danke an Heinz für seinen Drill, Danke dem ganzen europäischen Staff, der mich nicht immer nur geärgert hat und nicht zuletzt ein ganz grosses Dankeschön an all die Gäste, die ich in der Zeit kennen lernen durfte. Ich wünsche Euch allen nur das Beste! Ma’a Salaama!
Ihre Natalie Trummer

Mares Revisionen

22.06.2006

Doris Kupferschmied

Doris Kupferschmied

Wie heisst es so schön: Man soll die Feste feiern wie sie kommen.

Subex Sharm el-Sheikh hat diesen Spruch etwas geändert: Man soll die Gäste einspannen wie sie kommen.

Als Gast hatten wir Doris Kupferschmied vom Neptun Shop in Muttenz bei Basel. Seit 28 Jahren betreibt sie ein Tauchsportgeschäft und macht auch sämtliche Revisionen selbst. Eine solche Gelegenheit muss man ausnützen. So bekam unser Hannes, verantwortlich für die Technik, eine Einführung in die Geheimnisse der Mares Automaten. An Hand des Mares Ruby von unserem Basisleiter, er gab etwas zögernd das ok dazu, wurde Detail um Detail durchgenommen, respektive auseinandergenommen. Am Schluss lag ein Haufen chromglitzernder Teile auf der Werkbank. Unter der kundigen Anleitung von Doris und den etwas skeptischen Blicken von diversen Augenpaaren, vor allem von Heinz, wurde alles wieder zusammengefügt. Klar blieb es nicht nur bei dem Zusammenbau. Noch und noch plauderte Doris Tipps und Tricks aus, an die man sich, wenn der Fall der Fälle kommt, wieder erinnern kann. Am Ende wurde unserem Basisleiter ein total revidierter Automat überreicht, den er auch sofort am nächsten Tag ausprobierte.

Da er immer noch unser Boss ist, kann die Arbeit so schlecht nicht ausgeführt worden sein. Böse Zungen behaupten allerdings, er hätte einfach die Gelegenheit benützt seinen Automaten wieder mal revidieren zu lassen.

Lehrling Hannes

Lehrling Hannes

Wüstentour und Tauchen mit Heinz Jüstrich

07.06.2006

Spezialreise in den Sinaï vom 5. bis 12. Mai 2006

Wir hatten das Glück, an einer absolut fantastischen Reise teilzunehmen. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von SUBEX hiess das Motto „Back to the Roots“.

Heinz organisierte eine Mischung aus Wüstentrip und Tauchreise. Drei Tage verbrachten wir in einem Camp im Wadi Ghazala und dann noch drei Tage im Camp in der Marsa Bareika direkt am Strand. Für die meisten von uns war es der erste Trip in die Wüste und wir waren sehr gespannt. Doch langsam, alles der Reihe nach….

Im Sand steckengeblieben1. Tag: Campen unter prächtigem Sternenhimmel

Als wir in Sharm-el-Sheikh landeten, wurden wir von Heinz und seiner Crew schon erwartet und ins Hotel Ghazala gebracht, wo wir die „erste“ Nacht verbrachten. Nächster wichtiger Treffpunkt war um 9:30 Uhr beim Frühstück, wo wir alle Teilnehmer kennen lernten und uns Heinz über das weitere Vorgehen informierte. Unsere Gruppe bestand aus 19 Personen inklusive Heinz und Marina, welche in drei Jeeps (sorry Toyota Off-Roader) verteilt wurden. Dann konnte es auch schon losgehen, ab Richtung Wüste Sinaï ins Wadi Ghazala. Die Fahrt dauerte ca. 2.5 Stunden mit einer Mittagspause und einem „kleinen“ Lunch. Um zu unserem Camp zu gelangen, mussten wir die Strasse verlassen und über eine Piste fahren, wo wir auch gleich das erste Mal stecken blieben. Der erste Eindruck war fantastisch, kaum im Camp angekommen schwärmten schon alle aus, um die Umgebung zu inspizieren und fotografieren. Es war beeindruckend und überall wurde geknipst, um die Erinnerungen fest zuhalten.
Schlafen unter dem Sternenhimmel
Nachdem uns Diaa seine Crew vorgestellt hatte, welche da war, um uns alle Wünsche von den Lippen abzulesen und uns zu verwöhnen, gab es ein üppiges Nachtessen, um uns für den Kamelritt am nächsten Tag zu stärken. Geschlafen wurde in Igluzelten mit Aussicht auf einen prächtigen Sternenhimmel, wie man ihn nur in der Wüste erlebt.

Klettertour
2. Tag: Kamelritt durch die Wüste

Am Sonntagmorgen, wie auch an den beiden anderen Tagen im Wadi Ghazala, wurde uns von den Beduinen frisches Fladenbrot gebacken. Nach dieser Stärkung gab es dann keinen Aufschub mehr und hoch zu Kamel, es waren ja eigentlich Dromedare, und zu Fuss ging es durch den White Canyon zur Oase Ain Hudra. Das hiess ca. 20 Minuten Kamelritt und dann ca. 2 Stunden Fussmarsch. Bei etwa 38°C im Schatten ein anstrengendes Unterfangen, da wir nicht nur laufen mussten sondern auch noch klettern und abseilen. In Ain Hudra gab es eine Siesta mit Mittagessen. Danach ging es dann wieder per Kamel zurück zum Camp. Der Ritt dauerte etwa 2 Stunden und wurde durch einen Fussmarsch über einen „Pass“ unterbrochen. Die meisten von uns waren nicht böse über diesen Fussmarsch, denn am Schluss waren wir uns einig: Der Sattel ist definitiv noch entwicklungs-bedürftig.
Kamelritt Fladenbrot backen

Sandstein
3. Tag: Auf den Spuren von Moses

Am Montag war Kultur angesagt, wir machten uns auf den Weg, diesmal mit den Off-Roadern, zum Katharinenkloster. Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert erbaut und ist berühmt wegen seiner wertvollen Ikonen- und Manuskriptsammlung. Es gehört zur griechisch-orthodoxen Kirche, und ist das älteste, ununterbrochen von Mönchen bewohnte Kloster der Christenheit überhaupt. Das Kloster steht unter Schutz der UNESCO. Nach einer kurzen Regenschauer besuchten wir Beduinen-Gärten in der Nähe von St. Katharina. Da Diaa diese Beduinen sehr gut kennt, wurden wir noch zu einem Tee eingeladen. Danach ging es weiter in einen weiteren absolut beeindruckenden kleinen Canyon. Die Chips der diversen Kameras füllten sich langsam und der eine oder andere Akku gab den Geist auf. Kein Problem! Zurück im Camp konnten die Akkus wieder geladen werden, Dank dem Generator, der etwas ausserhalb des Camps betrieben wurde. Frisch geladen waren die Kameras wieder bereit für die nächsten Aufnahmen.
Katharinenkloster

Camp am Ras Mohamed
4. Tag: Auf nach Ras Mohamed

Der Trip zurück Richtung Sharm war am Dienstag leider schon fällig. Wir fuhren jedoch nicht auf direktem Weg zurück, sondern über Pisten durch die Wüste. Leider war unser Fahrer nicht wirklich ein begnadeter Offroad-Fahrer, was zu einem Zwischenfall führte. Da er in rasantem Tempo über Sand und Stein fuhr, wurden wir hinten im Auto rumgeschleudert. Heinz und Eric welche zuhinterst sassen, hat es am schlimmsten getroffen. Danach übernahm Diaa das Steuer unseres Jeeps und fuhr uns auf das Hochplateau, El Ghibli zum „Frozen Dino“. Nach einer kurzen Mittagpause fuhren wir zum Nationalpark von Ras Mohammed, wo unser zweites Camp in der Bucht Marsa Bareika aufgestellt wurde. Kaum angekommen ging es dann auch schon in Buddy-Teams zum Tauchen, der Tauchplatz direkt vor unseren Zelten.

Eine Pause unterwegs
5. Tag: Tauchen und Sonnenuntergang in Ras Mohamed

„Back to the Roots“, nach diesem Motto wurde am Mittwoch getaucht. Wir fuhren mit den Jeeps eine Bucht weiter, wo sich ein kleiner Unterwasser-Canyon befindet. Der Einstieg war eine sanft abfallende Sandfläche, auf dieser befanden sich in einer Tiefe ab etwa 5m hunderte von Nacktschnecken (Gymnodoris ceylonica?), so viele an einem Ort habe ich davor noch nie gesehen. Am Nachmittag fuhren wir zu Shark’s Observatory, auch hier wurde von Land aus getaucht. Vom Schiff aus kennen wir den Platz alle, aber von Land aus mit einem Einstieg durch ein Loch im Riffdach? Ein einmaliges Erlebnis für all jene, welche hier vorher noch nie getaucht sind. Für alle Nimmersatten gab es noch einen Dämmerungs- bzw. Nachttauchgang. Die Anderen genossen ein oder zwei kalte Biere und den Sonnenuntergang. Leider verwandelte sich unser Camp langsam zu einem Lazarett. Schnittwunden im Fuss, Verletzungen an der Hand, Knieprobleme, Rückenprobleme usw. war das Resultat nach fünf Tagen fern der Zivilisation ;-)

Beduinenfrau
6. Tag: Tauchspot „Strasse von Tiran“ und 5-Sterne Dinner in Ras Mohamed

Am Donnerstag wurden wir langsam wieder an diese gewöhnt. Mit dem Schiff, der Rosetta, ging es in die Strasse von Tiran tauchen. Dafür mussten wir an der Jetty der Naama Bay einchecken. Welch ein Schock nach fast einer Woche Ruhe und Einsamkeit. Die Hektik dauerte zum Glück nicht lange an, sobald wir abgelegt hatten, kehrte die Ruhe zurück und wir machten uns einen absolut gemütlichen Tag auf dem Schiff. Unsere beiden Tauchgänge führten uns ans Woodhouse und Thomas Reef. Begleitet wurden wir von Ilaria mit der UW-Kamera. Hanspeter machte während der Mittagspause einen Schnuppertauchgang zusammen mit Marina, Dominique und Heidi genossen das Schnorcheln in der Lagune von Tiran. Wir Anderen waren auf dem Oberdeck schwer am entsättigen. Am Abend verliessen uns Karin und Bruno welche weiter auf eine Tauchkreuzfahrt in den Süden gingen. Zurück im Camp erwartete uns leider schon das Wüsten-Abschiedsessen in Form von drei spanischen Makrelen und zwei Bonitos und vielen anderen Köstlichkeiten. Ein Teil der SUBEX-Crew leistete uns Gesellschaft und wir konnten so einen tollen Abend verbringen.

7. Tag: Ein Traum geht zu Ende

Am Freitag neigte sich unsere Reise langsam dem Ende zu. Ein Teil von uns machte nochmals einen letzten Tauchgang am Strand und dann ging es zurück in die Naama Bay. Dort bezogen wir Tageszimmer im Hotel Ghazala. Für unser letztes Abendessen hatten wir einen Tisch direkt am Strand im Hotel Ghazala. So endete unser unvergesslicher Urlaub im Sinaï
Der Abschied fiel nicht einfach, da wir eine absolut genial, tolle Woche verbringen durften. Das Erlebte und Gesehene kann man nicht wirklich in Worte oder Bilder fassen, man muss selber dabei gewesen sein.

Ein grosses Danke gilt auf jeden Fall: Heinz für die Organisation, der gesamten SUBEX-Crew, welche bei der Durchführung behilflich war, Diaa und seiner gesamten Crew, welche für unser leibliches Wohl verantwortlich war und allen Anderen, welche im Hintergrund diese Reise möglich gemacht haben.

Gruppenbild

DANKE im Namen aller Teilnehmer
Albicker Christine & Armand
Bissig Pedro
Borer Heidi & Schlatter Hanspeter
Bregenzer Marketa & Jörg
Ewald Ruth & Erich
Keller Gregi
Kaufmann Willi
Kuhn Marina & Rüfenacht Eric
Lugrin Dominique
Römmelt Thomas
Thalmann Karin & Bruno
Sanchez Marina (& Jüstrich Heinz)

Delphine in Sicht ...

02.04.2006

...oder was man mit air28 alles erleben kann

Ihr habt ja recht. Es ist natürlich geflunkert das man durch air28 keine Fische zu Gesicht bekommt und auch die Computer spielen nicht verrückt.

Delphine

Nachdem unsere Versuchskaninchen am 1. April unser neues Luftgemisch air28 probegetaucht haben, können wir sogar gegenteilige Sensation berichten. Anstatt das air28 mit seiner chemischen Reaktion die Fische vertreibt, lockte es auf unserer Bootsausfahrt nach Tiran unzählige Delphine an.

Delphine

Wie ihr seht, schenken wir Euch nicht nur eine erhöhte Sicherheit beim Tauchen, nein der Spassfaktor ist auch um ein grosses gestiegen.

Die glücklichen Entdecker

Gut Luft und bis bald in Sharm el-Sheikh

Gebrauch von Subex air28 im Salzwasser

01.04.2006

Die neuen Bleistücke

Die neuen SUBEX air28 Bleistücke

Jeder weiss das eine Autobatterie aus Blei und einer Säure besteht. Also genau das was wir auch beim Tauchen haben. Wir haben unser Gewichtsblei und als Säure das Salzwasser das wie ein Elektrolyt wirkt. Durch die Verwendung von air 28 wird nun unsere direkte Umgebung beim Tauchen, also das Wasser um uns herum, durch unsere Ausatemluft, die ja nun mehr Sauerstoff enthält, angereichert und fördert so stark die chemische Reaktion in unserer Umgebung. Blei verbindet sich mit SO4 und wird so zu Bleisulfat. Durch den Elektrolyt bedingt fliesst nun ein Strom von einem Bleigewicht zum anderen. Wir erzeugen so um uns herum ein elektrische Spannungsfeld. Das hat verschiedene unerwünschte Auswirkungen. Die meisten Fische reagieren sehr sensibel auf ein solches Spannungsfeld und werden versuchen eine möglichst grosse Distanz zum Taucher zu halten.

Für den air 28 Taucher heisst das, er sieht keine Fische mehr. Ebenfalls wird unser Computer, egal was für eine Marke, Fehlfunktionen aufweisen. Mit der Einführung von Subex air 28 haben wir natürlich auch an diese Problematik gedacht. Ab sofort haben wir unsere Bleistücke mit einer speziellen Farbe überzogen. So hat SUBEX ab dem 1. April nur noch Bleistücke in den Farben Gelb und Blau. Blaue Bleistücke verhindern die Bildung von Bleidioxyd, gelbe Bleistücke neutralisieren das Bleisulfat PbSO4. Die Bleigewichte müssen abwechselnd auf dem Gurt aufgezogen werden. Immer ein gelbes Bleistück, dann ein blaues, wieder ein gelbes, usw. Für Besitzer von modernen Bleitaschen gilt das selbe. Da werden die Bleitaschen auf der einen Seite mit gelbem Blei gefüllt, auf der anderen Seite mit blauem Blei. Bei Test’s mit den neuen farbigen Bleigewichten und der Verwendung von air 28 hier in Sharm el Sheikh sind die oben genannten Probleme nicht aufgetreten. Also ein voller Erfolg. Wir sind sicher, das diese blauen und gelben Bleigewichte bald weltweit auf allen Basen anzutreffen sind wo mit Sauerstoff angereicherten Gemischen getaucht wird. Aber wie heisst es so schön: Mit SUBEX sitzt Du in der ersten Reihe!

Alles neu macht der Mai, resp. Februar

01.03.2006

Wie jedes Jahr wird bei Subex in Sharm el-Sheikh heftig geputzt, gekehrt, gewischt, geflickt, gemobt, geschmirgelt, gemalt, gehämmert, gelacht, geflucht – kurz: Der Frühling steht vor der Tür und damit wird gelüftet und ein frischer Wind in die vier Wände gebracht!

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mal ganz anders:


Abdou und Bido
Abdou und Bido

Bido – the star
Bido – the star

Eslam – Buchhalter
Eslam – Buchhalter

Hannes - Tauchlehrer
Hannes - Tauchlehrer

Mijo und Matthias
Mijo und Matthias

Miranda - Tauchlehrerin
Miranda - Tauchlehrerin

Vincent - Tauchlehrer
Vincent - Tauchlehrer

Natalie – Operation Manager
Natalie – Operation Manager

ReefCheck

07.02.2006

The more we know, the more we care.

ReefCheckUnter diesem Motto hat uns Matthias unser Tauchschulleiter in die Idee des ReefCheck eingeführt. Nämlich: wie können wir (Guides, Tauchlehrer und begeisterte Taucher) einen Beitrag zur Erfassung des weltweiten Zustandes der Korallenriffe leisten?
Ganz einfach: Laien werden von Wissenschaftern in die empirische Datenerfassung eingeführt. Dadurch sollen weltweit Daten über den Zustand der Korallenriffe gesammelt und ausgewertet werden.
In el-Quseir wurden im Rahmen der 40 Jahr Feier ein solcher ReeCheck durchgeführt. Vier Tage haben Matthias und Fouad sich in praktischer Empirie geübt. Beide waren sich danach einig, dass sie einiges gelernt haben. Denn schon einmal die Schabstellen gesehen, die Papageienfische hinterlassen? Gewusst, dass bestimmte Schnecken auf Geweihkorallen abfahren, andere sich an Hirnkorallen austoben? Schon einmal den Unterschied zwischen einer Seescheide und einem Schwamm gesehen?
ReefCheckReefCheck, so das Fazit, können wir in Sharm el-Sheikh nicht durchführen. Dafür sind die notwendigen Voraussetzungen nicht gegeben. Aber wer sich einmal einen Unterwasser Lehrpfad angucken will und dabei auch noch eine witzige neue Zeichensprache kennen lernen möchte; Matthias und Fouad fragen – die beiden freuen sich auf Euer Interesse. Und wer mehr über ReefCheck herausfinden möchte kann sich unter www.ReefCheck.org informieren.

Revision oder Wellness für Flaschen

02.01.2006

PeelingIch möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist „Steeltank“, im deutschsprachigen Raum nennen sie mich auch Stahlflasche, und ich lebe in Aegypten. Meine genaue Adresse lautet: Subex Diving Center, Mövenpick Jolie Ville, Sharm el Sheikh. Wir sind eine Grossfamilie und ich teile mein Zuhause mit 173 zum Teil grösseren, zum Teil kleineren Geschwistern. Das ganze Jahr über bin ich fast täglich unterwegs. Mal bringen sie mich auf eines der schönen Boote, mal darf ich an den Strand, mal muss ich früh aufstehen, weil ich entweder zum Wrack Thistlegorm oder nach Ras Mohamed fahren darf und ab und zu darf ich auch bis in die Nacht aufbleiben. Überall werde ich von den Menschen zu meinen Freunden, den Meeresbewohnern, gebracht, denn ich ermögliche ihnen lange Tauchgänge unter Wasser. Anschliessend werde ich nach Hause gebracht und von netten Mitarbeitern wieder mit Luft gefüttert.

Make upMeine Arbeit macht mir Spass aber wie bei den Leuten die mich benützen fällt auch bei mir mit der Zeit der Lack ab! Deshalb werde ich jeden Winter in ein Wellness Hotel gebracht; ich weiss, der Hosentragende Teil der Menschen nennen diese Stätten auch Beautyfarm oder Restaurationstempel. Von netten aegyptisch sprechenden Menschen wird dann mein Inneres gereinigt und mein Äusseres wird einem gründlichen Peeling unterzogen. Zuerst legen Maschinen Hand an mich, später werde ich liebevoll solange von Hand behandelt, bis ich wieder eine glatte Haut habe. Bevor ich das Wellness-Hotel verlassen darf, bekomme ich noch ein makelloses Make-up verpasst und mein Name wird wieder aufgemalt. Dann werde ich zu meiner Familie zurückgebracht. Ein wenig neidisch schauen meine Arbeitskollegen auf mich, aber alle dürfen mal diese Prozedur geniessen. Es dauert ungefähr 6 Wochen bis wir wieder alle zusammen sind und gemeinsam unserer schönen Arbeit nachgehen dürfen, aber die aegyptisch sprechenden Menschen machen ihren Job sehr gut und fast möchte ich sagen, ich freue mich bereits auf die nächste Wellness Kur.

Gedenkmarsch

12.08.2005

Zum Gedenken der 64 Opfer der Bombenanschläge organisierten diverse Tauchcentren unter der Leitung der SSDM (South Sinai Association for Diving and Marine Activities) einen “silent march“ entlang der Peace Road zum Anschlagsort beim Ghazala Gardens Hotel. Dort betonte Dr. Mohammed Saleh, Chairman of supreme council of ministry of tourism for diving, wie wichtig es sei, Zeichen gegen den Terrorismus zu setzen und bedankte sich bei den rund 200 Teilnehmern für ihren Einsatz.

August 2005

SUBEX Team im Formel 1 Fieber

10.08.2005

Go-Kart Racing in Sharm-el- Sheik

Unsere Gäste sind sich gewohnt, dass sich die Tauchlehrer und Guides von Subex unter Wasser in aller Ruhe und schön langsam fortbewegen. Sie möchten den Gästen Zeit lassen, die wunderbare Welt unter Wasser zu bestaunen.

Sie können aber auch anders! - Sie stürzen sich in eine Rennfahrerkluft und helmbewehrt geht es auf die Jagd nach Rundenrekorden. Als Fahrzeug dient ein Go-Kart und ausgetragen wird das Ganze auf dem Ghibli Raceway, dem einzigen WM tauglichen Rundkurs in Ägypten. Positionskämpfe, Überholmanöver, Dreher, Abflüge, alles vorhanden.

Am 22. Juli fand auf dem Rundkurs ein Endurance Race statt. Während 90 Minuten sollte jedes Team, bestehend aus vier Personen, möglichst viele Runden fahren. Unser Subex Team trat mit Bruno - Chef von Coltri Sub Egypt - , Marina – langjährige Subex Mitarbeiterin, Alberto und Heinz – unserem Basenmanager – an. Nach der Qualifikationsrunde startete unser Subex Team das Rennen vom Startplatz zwei aus! Bereits dies eine hervorragende Leistung, denn die Cracks von Ghibli Raceway und deren Mitarbeiter vom Rundkurs – die je ein Team bildeten – leisteten hartnäckigen Widerstand.

Es gab einen echten Le Mans Start. Die Fahrer mussten zu Fuss zu ihren laufenden Karts flitzen, reinhüpfen und los ging’s! Bruno, unser Startfahrer (er kann am besten sprinten) überholte den Führenden bereits in der zweiten Kurve und bei der ersten Zielpassage war das Subex Team auf dem ersten Platz! Alberto als zweiter Fahrer konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Beim nächsten Wechsel musste nachgetankt, die Fusspedale auf Marinas Grösse eingestellt und Sitzkissen eingebaut werden – und weiter gings. Die Boxencrew – Bruno und Heinz – leisteten hervorragende Arbeit. Marina konnte den Vorsprung weiter ausbauen; nach etwas mehr als 60 Minuten lag Subex schon fast einen Rundenlänge voraus. Als letzter stieg unser Basenmanager in den Kart. Durch eine geschickte Boxentaktik und kräftiger Bearbeitung des Gaspedals konnte der Vorsprung stetig weiter ausgebaut werden. Mit guten zwei Runden Vorsprung auf die Zweitplatzierten führte unser Basenmanager Heinz das Team zu einem eleganten und souveränen Start – Zielsieg! Siegerehrung, die obligate Champagnerdusche rundeten den für das Subex Team erfolgreichen Abend ab. Ja, Sie können auch anders!

August 2005

Weiterbildung

30.07.2005

Weiterbildung mit Ernie Völlm

Weiterbildung mit Ernie Voellm
Das Tauchen sehr viel mit Physiologie zu tun hat, ist uns Tauchern allen bekannt. Immer wieder werden neue Forschungsresultate bekannt die zu einem veränderten oder angepassten Tauchverhalten führen. Die Guides und Tauchlehrer von SUBEX Sharm el Sheikh konnten sich anhand von einem Vortrag aus erster Hand auf den neusten Stand bezüglich Sättigung – Entsättigung bringen. Ernie Völlm, Vater der Aladin Tauchcomputer, weilte in Sharm im Urlaub und opferte ein Teil seines Urlaubes, um uns in einem abendlichen Seminar die neusten Erkenntnisse in diesem Bereich zu vermitteln.

Juli 2005